Unser Gig in Sankt Peter Ording oder: Ein Ausflug mit Pannen
24.08.2007: à la phonk treffen sich in Hannover, um gemeinsam mit 2 Autos in Richtung Ostsee aufzubrechen. Alles in Allem ist heute ein super Tag. Besser gesagt, ein super-duper Tag, denn die Sonne sorgt dafür, dass es nicht bloß total schön ist, sondern auch richtig HEIß!
NIX von wegen Unwetter und Orkan, GAR NIX!!
In Hamburg wird der erste Zwischenstopp gemacht, der erste Hunger wird gestillt und die Band wird durch Rike komplettiert.
Die Autobahn ist frei für Phonk und friends...
Die Autofahrt gestaltet sich äußerst entspannt; man schnackt über Dieses & Jenes und ist natürlich auch immer wat am Planen dran (für die Band natürlich!).
Aber jetzt kommt’s.
Per Telefon bleiben die beiden Bandhälften, die sich ja, wie gesagt, auf sage und schreibe zwei Autos verteilen, in ständigem Kontakt.
Um circa 14:00 lässt das Bandmitglied Hermie (Name geändert- die Redaktion) telefonisch verlauten, dass "der Tank bald leer" sei und fragt, ob wir nicht noch mal bei "der nächsten Tanke Halt machen" könnten.
"Na logo, kein Problem!", denken die Insassen von Wagen Nr. 2 und sperren gespannt ihre Äuglein auf, um das nächste Zapfsäulchen anzuvisieren. Nur 15 Km bis SPO...
Doch –o Schreck!- der Fahrer des Wagens Nr. 2 meldet, kurz nachdem das Telefonat stattgefunden hat, dass Wagen Nr. 1 zur Gänze aus dem Rückspiegel verschwunden sei! Unverzüglich wird das Handy gezückt, und es werden keine Kosten und Mühen gescheut, schnell nachzufragen, was denn los sei. Auf die Frage "Na, was' los? Seid ihr liegengeblieben??", die ja eigentlich nur als Witz gemeint war, entgegnet Hermie, Fahrer des ersten Wagens, bloß: "Könntet ihr uns bitte einen Kanister Benzin bringen?"
Der weitere Verlauf dieser Story steht in den Annalen der à la phonk-Geschichte, aber folgende Dinge haben wir am vergangen Wochenende gelernt:
- Für einen Reservekanister muss ein (möglichst wertvolles Pfand) an der Tankstelle hinterlegt werden
- Ein voller Benzinkanister im Fußraum ist für alle Insassen kein Spaß
- ein leerer auch nicht
- "warum zum Teufel tropft das denn so?!?"
- "er hat aber noch viel mehr angezeigt!"
- "die nächste Runde Kaffee geht auf dich!"
- auch wenn der Tank wieder aufgefüllt ist, sollte man vorsichtig sein!
– mit manchen Autos ist nicht zu spaßen...
Was soll der Geiz? Schließlich sind wir ja angekommen, und das sogar pünktlich!!
Unsere Laune verbesserte sich bei der Ankunft noch mal um ein vielfaches! Zuerst trafen wir die Kollegen von und mit Enno Bunger, die gerade mit einem Bus aus Leer gekommen waren und uns netterweise auch gleich ein Drumset für Hajo mitgebracht hatten. Das sah nicht nur gut aus, das klang auch so(siehe Fotos und Film)! Da hat sich der Hajo nachher sehr drüber gefreut...welch ein Luxus mal nicht für eigenes Equipment zu sorgen.
Aber auch der Rest der Band war nach dem Soundcheck mehr als zufrieden. Das lag zum einen daran, dass man heute mehr als 5 min Zeit hatte und das die Kollegen vor Ort sehr hilfsbereit waren.
Im Backstage sah man so manches Buntes Volk umherlaufen: bullige Securities, Stagehands, Kinder, Surfer, Köche, leichtbekleidete Jungfern (...) und auch die Revolverhelden waren anzutreffen.
Die Kamerafrau und Bassist beschlossen noch ein bisschen im Meer zu planschen, während alle anderen letzte Vorbereitungen trafen (Haare machen, Setlist checken, Filmchen drehen...).
Die Zeit verging wie im Flug. So blieb uns gerade noch Zeit für ein leckeres Catering und einige frisch gezapfte Biere.
Die Moderatoren von N-Joy hatten uns in den letzten 2 Stunden ungefähr 30 Mal angekündigt, die Menge (durschnittsalter 15 Jahre) drehte allmählich am Rad, man wollte Blut sehen. Und wir auch...
Mir nichts, dir nichts standen wir auf der Bühne und hatten ein geiles Publikum vor der Nase...was soll man sagen? Schaut euch die Videos an (werden in Kürze veröffentlicht ;)!!!
Soweit ein perfekter Abend: Enno Bunger rockten!!!! Und für die Helden der Revolver war's es ein Heimspiel! Einziger Wehrmutstropfen: HSV hat gegen Bochum verloren, aber das sollte die Bremer wohl kaum stören.
So genossen wir noch ein zweites Abendbrot, leckeres Bier... was Rockstars eben so machen, hahaha...
Und wieder verging die Zeit wie im Flug... da wir kein Hotel bekommen hatten und alle Zeltplätze restlos ausgebucht waren, beschlossen wir bald nach Hamburg zu fahren, und dort in Rikes WG die Nacht zu verbringen. Am nächsten Tag sollte es dann weiter nach Berlin gehen, ein Fototermin war geplant.
Also holten wir die Autos zur Bühne und fingen an das Equipment einzuladen. Ich war gerade so richtig schön am einpacken, da meinte Lars oder Tobi zu mir: Du Hajo, der Autoschlüssel von "Hermie" ist durchgebrochen... ich fand das sehr sehr lustig, nur leider lachte mein gegenüber nicht...
Aaaaarrrg, das muss man sich mal vorstellen. Zwei Pannen an einem Tag... Tja, mit manchen Autos ist nicht zu spaßen...
So fingen wir an, Gott und die Welt anzurufen. Doch weder ADAC noch Polizei konnte/wollte uns effektiv helfen und das Auto kurzschließen mochte auch niemand. Ein Ersatzschlüssel konnte auch nicht vor dem nächsten Tag gebracht, frühestens gegen Mittag... jaja, die Stimmung sank gegen Null und meine sarkastische Neigung gewann die Oberhand, wäre da nicht... ein waschechter McGyver aufgetaucht!!
Nils Bunger, Drummer von Enno Bunger, hatte den Schlüssel mit Klebeband und einigen Zaubersprüchen wieder zusammen gesetzt. Und tatsächlich: der Schlüssel passte wieder ins Zündschloss und die Karre sprang an!!!! Es gibt noch Helden!!!
Pünktlich um 2 Uhr morgens verließen wir Sankt Peter Ording und fuhren zurück nach Hannover, Berlin musste warten... auf der Heimreise konnte ich nun beweisen, dass ich SÄMTLICHE Texte von Tenacious D behersche!!!! Mit irgendwas muss man sich ja wach halten. Gottseidank blieben beide Autos auf der Strecke und wir schafften es nach Hannover;
kurz vorm Kirchroder Dreieck meinten wir noch den Tourbus von Revolverheld auszumachen... gegen 6 Uhr hatten wir dann alles ausgepackt und fielen in die Kojen... MÜDE MÜDE sach ich..- aber glücklich!!!
Danke N-Joy und euch allen für diesen geilen Tag!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
3 Kommentare:
Was eine Reise... herrlich sach ich da nur und in Zukunft gerne wieder mit Bus.
[url=http://www.altmedschool.com/]alternative medicine Kolkata[/url]
[url=http://www.altmededu.com/]alternative medicine certificate[/url]
[url=http://altmedschool.com/]degree in alternative medicine[/url]
[url=http://altmededu.com/]alternative medicine institute[/url]
[url=http://altmedschool.com/]alternative medicine degree online[/url]
[url=http://altmedschool.com/]alternative medicine degree programs[/url]
[url=http://www.altmededu.com/]alternative medicine distance education[/url]
[url=http://altmededu.com/]online alternative medicine courses[/url]
Kommentar veröffentlichen